Erste Antworten zur Vogelgrippe (Stand 30.10.2025)

In den Medien wird derzeit viel berichtet über die Vogelgrippe und die damit verbundenen Risiken. Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten Infos zur Verfügung i.S. einer Aufklärung.

Tote oder erkrankte Tiere nicht anfassen, aber melden.

Die Meldung unter Angabe der Geodaten soll in unserem Gebiet bitte an folgende Veterinärämter zu den üblichen Bürozeiten erfolgen.

Kreis Offenbach:

Fachdienst Veterinärwesen und lebensmittelrechtlicher Verbraucherschutz

06074 8180 63900

Stadt Offenbach:

Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz

069 8065 4910 (Monika Grimm, Amtsleiterin)

 

Außerhalb der Bürozeiten wenden Sie sich bitte an Ihre örtliche Polizeidienststelle.


Hunde von den Vögeln fernhalten

Eine Infektion mit Influenza-A-Viren ist möglich, wenn ein Hund direkten Kontakt zu infizierten Wildvögeln oder deren Kot, Federn oder Kadavern hat. Auch das Fressen eines infizierten Vogels kann für das Haustier gefährlich sein.


Wie konnte es überhaupt zu einem solchen Ausbruch kommen?

Bezüglich der "Schuld-Diskussion" hat das bundesweit zuständige Friedrich-Löffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) die links zitierte Aussage getroffen, die die fachliche Situation gut zusammenfasst.

 

Link zur Quelle, Seite 5

 

Das heißt: Die hochinfektiösen Typen des Vogelgrippevirus, die jetzt auch Kraniche, Gänse, Schwäne und Enten töten, sind in der (Massen-)Geflügelhaltung entstanden, nicht in der freien Natur.

 

Da die Geflügelwirtschaft diese Schuld nicht freiwillig anerkennt, ist die unten angeführte Petition notwendig und sinnvoll.


Petition zur Ursachenforschung der Geflügelpest

Für die Kranichpopulationen ist diese Seuche eine Katastrophe. Der NABU Brandenburg fordert die Politik auf, die Ursachen für den Ausbruch der Geflügelpest zu erforschen und damit den Tod von zehntausenden Kranichen (und vielen weiteren Arten) zu ermitteln. Experten sind sich sicher, dass das Virus nicht aus der Wildvogelpopulation stammt, sondern von Stallungen der intensiven (in Norddeutschland ansässigen) Geflügelhaltung in die Wildnis gelangte.

 

Hier gehts zur Petition bei WeAct -> LINK

 

Stand 14.03.26 liegen 103.541 Unterschriften vor. Mache bitte auch mit!


Infos zur Vogelgrippe

Wie gefährlich ist die Vogelgrippe für den Menschen? (RKI, 24.10.25)

NABU-Tipps zum richtigen Verhalten

Geflügelpest bei Kranichen - auch Hessen ist betroffen (HGON, 27.10.25)

Aktuelle Karte des Friedrich Löffler Instituts zur Geflügelpest

Vogelgrippe breitet sich in Hessen aus (Hessenschau, 30.10.25)

 


Letzte Aktualisierung dieser Seite am 14.03.2026